Agentur für bessere Texte
Imme Frahm-Harms, Germanistin

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100 Jahre Gräper

Ideen auf Lager

Neue Märkte zu entdecken ist die eine Seite. Die andere setzt mehr auf die forcierte Entwicklungsarbeit für den deutschen Markt. Da mag sich so mancher überlegen, ob denn zum Beispiel der gute alte Kalksandstein noch entwicklungsfähig ist. Unsere eindeutige Antwort darauf: Er ist!

Gefragt sind weiterentwickelte Werkstoffe, größere Formate, vorbereitete Installationsschächte, verbundene Funktionen wie z. B. Heizung und Umluftverteilung sowie sonstige sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. Daneben setzt Gräper selbstverständlich auch im Dienstleistungsbereich auf „Full-Service“. So dienen vorbereitete konfektionierte Kalksandstein-Bausätze einer besseren Baustellen-Organisation. Für Transformatorenstationen wird natürlich die periodische Wartung dieser dezentralen Energie-Zentren von den Kunden gerne angenommen. Schließlich kennt keiner diese Technik im Detail so genau wie der Hersteller selbst. Darüber hinaus wollen wir in der Lage sein, vom Standort Deutschland aus auch Kunden an weit entfernt liegenden Orten zu bedienen. Wobei wir uns darüber im Klaren sind, dass die Produkte für diesen Markt grundsätzlich anderen, neuen Ansprüchen anzupassen sind.

Wenn es im Hause Gräper etwas gibt, woran es zu keinem Zeitpunkt mangelt, dann sind dies: gute Ideen.

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Motiviert bei der Arbeit

Eine 100-jährige erfolgreiche Firmengeschichte schreibt sich nicht von alleine. Es bedarf Menschen, die sich stetig und konsequent für die Belange des Unternehmens einsetzen. Zu diesen Menschen zählen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zu fördern, zu qualifizieren und zugleich den beruflichen Nachwuchs zu sichern ist Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung.

Wie gut unser Team seine Aufgabe bewältigt, hängt nicht zuletzt von der Motivation ab, mit der es an seine Aufgabe herangeht. Deshalb setzen wir bei Gräper auf große Entscheidungsfreiräume und eine leistungsfördernde Vergütung sowohl für die gewerblichen als auch die technisch-kaufmännischen Fachkräfte.

Zeitgemäße Betriebsvereinbarungen über flexible Arbeitszeiten sowie über andere Notwendigkeiten haben sich wegen der saisonal schwankenden Auslastung zur weitgehenden Sicherstellung dauerhafter Beschäftigung bewährt. Das ist auch der Grund, warum unsere Leute überdurchschnittlich lange, das heißt 20 und mehr Jahre, für Gräper arbeiten.

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Der „Kick“ ist das Plus

Für ein gutes Klima sorgt das durchgängig praktizierte „Prinzip der offenen Tür“. Es steht für flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen und dadurch für runde Arbeitsabläufe.

Denn ob Produkt-Entwicklung, ob Aufbau neuer Kundenbeziehungen oder Kooperation mit Lieferanten – immer geht es um die Kommunikation miteinander. Und wenn es an dieser Stelle funktioniert, funktioniert es überall.

Der eigentliche „Kick“ aber, den es braucht, um als Unternehmen über einen so langen Zeitraum erfolgreich am Markt zu sein, liegt noch in etwas anderem begründet: im positiven Denken, im persönlichen Elan sowie in einem hohen Maß an Eigeninitiative, mit der die Belegschaft jeden Arbeitstag neu gestaltet.

aus: 100 Jahre Gräper: 1904-2004

 

Imme Frahm-Harms · Germanistin (M.A.) · Telefon: 0441/20 13 45 · textur(at)t-online.de
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